Über mich


Mein Weg, der mich zu dieser erfüllenden Aufgabe geführt hat, mit Menschen zu arbeiten und ihnen neue Perspektiven für ihr Leben zu eröffnen, begann 1942 in Wien. Dort habe ich meine Jugend verbracht und bin über die Liebe zum Theater nach Bochum gelangt, wo ich lange Jahre als Dramaturgin am Schauspielhaus tätig war.

Die Liebe war es, die mich in Bochum gehalten hat. Meinen Mann lernte ich im Bergmannsheil kennen, in dem er die Unfallklinik geleitet hat. (Manches Mal haben Verletzungen auch gute Seiten.)

Als meine zwei Töchter auf ihrem Weg waren, hatte ich mit 40 Jahren das Bedürfnis, die Menschen „in ein neues Kleid“ zu stecken. Ich habe mein eigenes Mode- und Schuhgeschäft in Bochum eröffnet und über 25 Jahre mit viel Freude geführt.

Mein Hauptanliegen wurden im Laufe der Jahre die Menschen, die zu mir gekommen sind, Ihre Ängste und Sehnsüchte, Ihr Wunsch einen Ansprechpartner zu finden, einen Ort, an dem sie sich fallen lassen konnten. Oftmals war der Schal, der Pullover oder das paar Schuhe eher die Einleitung zu einem guten Gespräch.

Durchbrochen wurde diese Zeit der Freude durch meine schwere Krebserkrankung und den Tod meines Mannes. Nach unzählige Operationen und Therapien und einem Nahtod-Erleben bin ich auf die Suche nach „dem höheren Sinn des Lebens“ in der ambulanten Hospiz-Arbeit gelandet. Ich mache diese Arbeit sehr gerne. Menschen helfen zu dürfen, teilzuhaben, da zu sein, sie in ihren letzten Tagen und Stunden Ihres Lebens nicht der Einsamkeit zu überlassen, erfüllt mich mit Dankbarkeit und Demut.

Seit kurzem bin ich auch nach meiner Ausbildung zum Trauerbegleiter im Trauerkaffee tätig und freue mich jeden Montag darauf, die Menschen in Ihr Leben zu begleiten.

Mein Geschäft habe ich vor einigen Jahren verkauft und widme mich seither nach meinen Ausbildungen, der Hospiz- und der Trauerarbeit und der psychologischen. Beratung.